Sonnenschutz für das Gemüse im Garten

Sonnenschutz für den Gemüsegarten

Der eigene Gemüsegarten ist der ganze Stolz so mancher Gartenbesitzer. Bis das Gemüse im Herbst geerntet werden kann, ist es ein weiter Weg und den Pflanzen drohen zahlreiche Gefahren. Eine davon ist die Sonne oder besser zu viel Sonne. Zwar brauchen Pflanzen die Sonne zum Wachsen, die pralle Mittagshitze macht vielen Gemüsepflanzen jedoch stark zu schaffen. Werden sie allerdings mit einem Sonnenschutz in dieser kritischen Zeit beschattet, können sie sich auch wesentlich besser entwickeln.

Neupflanzungen schützen

Besonders empfindlich sind Jungpflanzen, die gerade gepflanzt wurden. Ihre Wurzeln sind noch nicht mit dem Boden verwachsen, was bedeutet, dass der Boden in den ersten Wochen konstant feucht gehalten werden sollte. Zudem sorgt die Verdunstung über die Blätter vor allem bei direkter Sonneneinstrahlung eine zusätzliche Belastung für die Setzlinge dar. Ein Schutz vor der Sonne ist in dieser kritischen Phase unerlässlich und sorgt auch dafür, dass die Überlebensquote der Jungpflanzen deutlich höher ist.

Geschützt können die empfindlichen Pflänzchen beispielsweise mit einem Sonnensegel werden. Der Gemüsegarten miss nicht den ganzen Tag vor der Sonne geschützt werden, lediglich wenn es am heißesten ist, sollten die Jungpflanzen beschattet sein. Daher sollte das Sonnensegel so positioniert werden, dass es, wenn es am heißesten ist, die Pflanzen beschattet.

Keimlinge vor dem Austrocknen bewahren

Ebenfalls zu schaffen macht die Hitze den Samen unter der Erde. Für empfindliche Kulturen, wie Karotten, bedeutet das Austrocknen in der Keimphase meist auch den Tod. Vor allem bei der Aussaat kann die Kultur konstant mit einem Sonnensegel schützt werden, bis sie aus dem Keimstadium heraus sind und sich kleine Pflänzchen entwickelt haben. Anschließend müssen die Pflanzen wiederum nur dann beschattet werden, wenn die direkte Mittagshitze bei ihnen den größten Stress verursacht. Allgemein sind aber Direktsaaten deutlich robuster als gesetzte Pflanzen, da sie schon gut mit der Erde verwurzelt sind. Dennoch sind vor allem Salate auch später noch empfindlich gegenüber der Sonne.

Schatten statt gießen

Ein guter Sonnenschutz spart langfristig auch einiges an benötigtem Gießwasser. Vor allem im Sommer, wenn Niederschläge ausbleiben, kann dies den Wasserverbrauch und die damit verbunden Kosten in die Höhe treiben. Wird bei lang anhaltender Trockenheit der Gemüsegarten beschattet, wenn das Risiko der Verdunstung am größten ist, kann sehr viel Gießwasser eingespart werden. Das schont nicht nur das Haushaltsbudget, durch die Reduktion von Gießwasser bleiben auch Nährstoffe länger im Boden das sie mit dem Gießwasser nicht in tiefere Erdschichten gelangen. Davon profitieren wiederum die Pflanzen und es wird zudem noch Dünger gespart.

Flexibilität durch maßgeschneiderten Sonnenschutz

Mit einem maßgeschneiderten Sonnensegel kann jeder Gemüsegarten, egal welcher Größe beschattet werden. Ein Sonnensegel in individueller Größe kann zudem genutzt werden, um nur Teile des Gemüsegartens zu beschatten. Oft ist es nicht notwendig den gesamten Bereich zu schützen und kleinere Sonnensegel sind in diesem Fall eine kostengünstigere Alternative als zu großen Sonnensegeln.

Weitere Verwendungsmöglichkeiten

Ein Sonnensegel kann im Gemüsegarten nicht nur zum Schutz vor der sengenden Sonne verwendet werden. Das Material ist auch wasserdicht, wodurch die Pflanzen sogar vor Starkregen geschützt wären. Nicht nur zu viel Sonne schadet den Pflanzen, sondern auch zu viel Wasser. Vor allem Keimlinge drohen in den ersten Wochen fast zu ertrinken, wenn sie zu viel Wasser abbekommen, was auch bei übermäßigem Wässern der Fall ist. Mit einem Sonnensegel kann der Gemüsegarten vor einer Vielzahl von Witterungszuständen geschützt werden. Der Vorteil ist, dass das Sonnensegel selbstreinigend ist und am Ende der Saison einfach abmontiert und eingelagert werden kann.